Fahrradtypen · aktualisiert am
Jeder Fahrradtyp, einfach erklärt
Zehn Arten von Fahrrädern, wofür sie gut sind und was ein gutes kostet. Nimm das, das nach dir klingt, oder lass das Quiz entscheiden.
Fahrradtypen im Vergleich
| Typ | Ideal für | Einsteiger | Mittelklasse | Oberklasse |
|---|---|---|---|---|
| Rennräder | Fitnesstraining und Trainingsrunden auf Asphalt | unter 1.000 €/$ | 1.000–3.000 €/$ | ab 3.000 €/$ |
| Gravelbikes | Runden auf Asphalt, Schotter und Waldwegen | unter 1.100 €/$ | 1.100–3.000 €/$ | ab 3.000 €/$ |
| Hardtails | Forstwege, Schotterwege und flüssige Trails | unter 900 €/$ | 900–2.500 €/$ | ab 2.500 €/$ |
| Fullys | Singletrails mit Wurzeln, Steinen und Drops | unter 2.000 €/$ | 2.000–4.500 €/$ | ab 4.500 €/$ |
| Enduros | Bikeparks, steile Alpentrails und lange Abfahrten | unter 2.500 €/$ | 2.500–5.000 €/$ | ab 5.000 €/$ |
| Fitnessbikes | Fitness und Radfahren aus Spaß | unter 700 €/$ | 700–1.500 €/$ | ab 1.500 €/$ |
| Citybikes | Arbeitswege im Alltag, in ganz normaler Kleidung | unter 700 €/$ | 700–1.500 €/$ | ab 1.500 €/$ |
| Reiseräder | Touren über mehrere Tage und Wochen mit Packtaschen | unter 1.000 €/$ | 1.000–2.500 €/$ | ab 2.500 €/$ |
| Falträder | Pendler, die das Rad mit Zug oder Bus kombinieren | unter 900 €/$ | 900–2.200 €/$ | ab 2.200 €/$ |
| Lastenräder | Kita- und Schulwege mit ein bis drei Kindern | unter 1.500 €/$ | 1.500–3.000 €/$ | ab 3.000 €/$ |
Wähl einen Fahrradtyp

Rennräder
Rennlenker, schmale Reifen, pures Tempo. Gemacht für Asphalt, lange Runden und die Jagd auf deine Leute.
24 Modelle →
Gravelbikes
Ein Rennrad, das den Asphalt satt hatte und abgebogen ist. Schnell auf der Straße, glücklich im Dreck, immer bereit für Abenteuer.
35 Modelle →
Hardtails
Federgabel vorn, gerader Lenker, grobe Stollen. Einfach, leicht und im Wald zu Hause.
28 Modelle →
Fullys
Federung vorn und hinten für Wurzeln, Steine und Singletrails. Klettert ordentlich und fährt bergab mit breitem Grinsen.
28 Modelle →
Enduros
Viel Federweg, flacher Lenkwinkel, keine Angst. Gebaut für steile, schnelle und ruppige Abfahrten.
14 Modelle →
Fitnessbikes
Gerader Lenker, bequeme Haltung, flott genug fürs Training, robust genug für Feldwege. Das Schweizer Taschenmesser unter den Rädern.
20 Modelle →
Citybikes
Aufrecht, pflegeleicht und bereit für den Alltag: Licht, Schutzbleche, Gepäckträger, und los geht's in Alltagskleidung.
23 Modelle →
Reiseräder
Ein Packesel mit Manieren. Stabil, bequem und am glücklichsten, wenn es dein Zelt ans andere Ende des Kontinents tragen darf.
6 Modelle →
Falträder
In Sekunden gefaltet, wohnt unterm Schreibtisch, fährt Zug mit. Der ultimative Trick für kleine Wohnungen.
16 Modelle →
Lastenräder
Kinder, Einkäufe, der Hund, eine Kiste Bier: der Autoersatz. Fast immer elektrisch, und das aus gutem Grund.
16 Modelle →Das richtige Rad finden: häufige Fragen
Welches Fahrrad soll ich kaufen?
Das hängt davon ab, wo du fährst. Meistens Asphalt: ein Rennrad. Asphalt und Schotter: ein Gravelbike. Stadt und Arbeitsweg: ein Citybike oder Fitnessbike. Waldtrails: ein Hardtail oder ein Fully. Kinder oder Einkäufe transportieren: ein E-Lastenrad. Rad im Zug mitnehmen oder kleine Wohnung: ein Faltrad. Das Pedal-Oracle-Quiz stellt dir sieben Fragen und gibt dir eine konkrete Antwort.
Wie viel sollte ich für mein erstes Fahrrad ausgeben?
Rechne mit etwa 500–1.000 €/$ für ein zuverlässiges erstes Rad, dazu rund 100–150 €/$ für Helm, Licht und Schloss. Räder unter 400 € sind meist schwer und haben Teile, die schnell verschleißen. Räder der Mittelklasse (etwa 1.000–3.000 €/$) bieten das meiste fürs Geld, wenn du regelmäßig fährst.
Lohnt sich ein E-Bike?
Ein E-Bike lohnt sich, wenn du in hügeligen Gegenden fährst, mehr als etwa 8 km zur Arbeit pendelst, Kinder oder Lasten transportierst oder gerade wieder mit dem Radfahren anfängst. E-Bikes kosten meist 1.300–6.000 €/$, wiegen 20–30 kg und müssen geladen werden. Wenn du das Rad oft Treppen hochtragen musst, sind sie weniger praktisch.
Gravelbike oder Rennrad?
Nimm ein Rennrad, wenn du fast nur auf glattem Asphalt fährst und maximales Tempo willst. Nimm ein Gravelbike, wenn du auf Asphalt und unbefestigten Wegen unterwegs sein, Gepäck mitnehmen oder nur ein einziges Rad mit Rennlenker haben willst. Für die meisten ist das Gravelbike die vielseitigere Wahl.
Hardtail oder Fully?
Ein Hardtail ist leichter, günstiger und pflegeleichter und passt ideal zu Forstwegen und flüssigen Trails, vor allem bei einem Budget unter 2.000 €/$. Ein Fully bietet mehr Grip, Komfort und Kontrolle auf ruppigen, steinigen oder steilen Trails.
Welche Rahmengröße brauche ich?
Rahmengrößen hängen von Marke und Fahrradtyp ab. Nimm deshalb die Größentabelle des Herstellers und deine Körpergröße, idealerweise auch deine Schrittlänge (barfuß vom Boden bis in den Schritt gemessen, mit einem Buch, das du zwischen den Beinen nach oben drückst). Als grobe Richtung für Rennrad und Gravelbike: Mit 160–168 cm fährst du meist Größe S, mit 167–178 cm M und mit 177–186 cm L. Nach dem Pedal-Oracle-Quiz kannst du Körpergröße und Schrittlänge eingeben und bekommst für jedes empfohlene Rad die passende Größe. Liegst du zwischen zwei Größen, ist die kleinere wendiger und die größere stabiler.
Lass das Orakel entscheiden
7 Fragen, 60 Sekunden, eine klare Antwort.
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